Wahlen und Themen des Landeselternausschusses 2019

Am 11.01.2019 hat der Landeselternausschuss turnusgemäß Wahlen durchgeführt. Zunächst dankt der LEA herzlich Sabina Spindeldreier und Detlef Lange für ihre hervorragende Arbeit und das langjährige Engagement. Beide standen zur Wiederwahl nicht zur Verfügung.

Wiedergewählt wurden Norman Heise aus Marzahn-Hellersdorf als Vorsitzender und Cornelia Partmann aus Friedrichshain-Kreuzberg. Neu gewählt wurden Daniela von Hoerschelmann aus Neukölln und Sven Glock aus Steglitz-Zehlendorf. Der Vorstand ist somit paritätisch besetzt und bildet einen guten Querschnitt durch die Berliner Bezirke ab.

Daniela von Hoerschelmann ist neu im LEA, aber eine bereits sehr erfahrene Elternvertreterin und einigen sicherlich durch ihr Engagement für den und beim Neuköllner Schwimmbär bekannt.

Sven Glock ist ebenfalls ein erfahrener Elternvertreter, seit vier Jahren im LEA aktiv und unterstützte den Vorstand bei verschiedenen Projekten bereits schon in 2018.

„Mit Rückblick auf 2018 und Vorschau auf 2019 stellen wir fest, dass die Aufgabenfelder des Landeselternausschusses immer größer werden. Mittlerweile berühren Bildungsthemen ressortübergreifend diverse Senatsverwaltungen und so haben wir in 2018 und werden in 2019 auch hier weiter aktiv Gespräche führen und Verbesserungen einfordern.“, so Norman Heise, Vorsitzender des Landeselternausschusses.

„Unsere Veranstaltung am 30.1.2019 an der Nürtingen-Grundschule mit dem Titel „Gute Schule – ist sie auf dem richtigen Weg? Bildungsgerechtigkeit durch guten Unterricht!“ wird ein Zwischenfazit aus unserer Befassung mit dem Thema Unterrichtsqualität in den letzten beiden Jahren werden. Wir wollen versuchen, speziell am Fach Mathematik, zu zeigen, wie guter Unterricht gelingen kann und was es dafür braucht. Außerdem wollen wir uns auf der Veranstaltung mit dem Thema „Schüler_innen-Lehrer_innen-Beziehung“ befassen und zeigen, warum diese Beziehung so wichtig ist. Das es ein großes Interesse hierfür gibt, zeigen die Anmeldezahlen. Mittlerweile gibt es nur noch knapp 20 Plätze.“, so Cornelia Partmann, Vorstandsmitglied im LEA.

„Gerade die aktuellen Probleme rund um die fehlende Steuerung der Quereinsteigenden, der Anteil der Schüler_innen ohne Schulabschluss und die Herausforderungen der Unis mit vollen Hörsälen und zu wenig Professor_innen zeigen, wie wichtig es gerade heute ist, dass sich Eltern Gehör verschaffen und Prozesse zur Beseitigung dieser Mängel einleiten.“, so Sven Glock, Vorstandsmitglied im LEA.

„Die Situation an den sogenannten Brennpunktschulen und die Chancengerechtigkeit in der Bildung für Kinder, die einen Rucksack voller Probleme mit sich herumtragen, ist und wird weiterhin ein wichtiges Thema für den LEA sein. Erste wichtige Schritte, wie die Lernmittelfreiheit, das kostenfreie Mittagessen und die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sind wichtige Schritte. Lernmittelfreiheit und kostenfreies Mittagessen muss es aber auch an den Oberschulen geben, damit Bildung wirklich für alle kostenfrei wird. Gerade an den Oberschulen sind die Bücher und das Mittagessen deutlich teurer als an den Grundschulen vor den genannten und geplanten Änderungen. Außerdem ist mir die Schwimmfähigkeit aller Berliner Kinder eine Herzensangelegenheit.“, so Daniela von Hoerschelmann.

„Uns werden die Themen nicht ausgehen. Die Einführung und Umsetzung des Digitalpaktes, die Schulbauoffensive, Inklusion, die Diskussion rund um die Verbeamtung, die anstehenden Tarifverhandlungen und weiterhin fehlende „echte“ Lehrkräfte und Schulplätze - das und noch viel mehr sind die Themen die uns in 2019 und darüber hinaus beschäftigen werden. Wir wollen als Gremium weiterhin kritisch konstruktiv all diese Prozesse begleiten und voranbringen – im Sinne der Eltern und unserer Kinder.“ fasst Norman Heise zusammen.