PM: Uneinheitliche Leistungsbewertung seit Schulöffnung gefährdet die Chancengleichheit besonders für die Förderprognose der Schüler*innen in den 5. Klassen

Im Schreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zum Thema „Leistungsbewertung in der Zeit nach der Schulschließung“ vom 23. April 2020 heißt es für die Primarstufe (1. bis 6. Klasse an Grundschulen und Gemeinschaftsschulen) und Sekundarstufe I, dass sich die Kinder durch die Bewertung von Hausaufgaben gegenüber dem ersten Halbjahr 2019/2020 nur verbessern und keinesfalls verschlechtern dürfen.

Die Erfahrung aus einer Vielzahl von Rückmeldungen zeigt dazu einen sehr unterschiedlichen Umgang der Lehrkräfte. Es gibt Schulen, die haben per Schulkonferenz-Beschluss eine Bewertung von Hausaufgaben grundsätzlich ausgeschlossen. Diese Beschlüsse wurden vor den Schulschließungen unabhängig von Covid-19 gefasst. In anderen Schulen bewerten einzelne Lehrkräfte die Hausaufgaben aus der Zeit der Schulschließung und somit das Ergebnis aus dem Fernunterricht und andere Lehrkräfte bewerten diese Arbeitsergebnisse nicht. Teilweise wurden mit den Aufgaben auch Lösungsblätter übermittelt, sodass eine Bewertung nicht objektiv möglich sein kann und teilweise auch unklar ist, wer diese Leistung erbracht hat.

Diese unterschiedliche Herangehensweise führt dazu, dass sich Schüler*innen mit schlechteren Leistungen nicht verbessern können und die gezeigte Anstrengungsbereitschaft im Fernunterricht, die zum Teil viel zeitintensiver als Präsenzunterricht war, nicht honoriert wird. Hier entsteht eine deutliche Ungleichbehandlung, da eine Leistungsverbesserung nicht möglich ist.

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PM: Leistungsbewertung in der Q2, Abiturprüfungen 2021 und Ausblick auf das nächste Schuljahr

Der Landeselternausschuss (LEA) fordert, dass das Notengebungsverfahren im zweiten Kurshalbjahr der Qualifikationsphase (Q2) analog zu dem der Sekundarstufe I (SEK I) für alle weiterführenden Schulen durchgeführt werden soll.

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Pressemitteilung: Wahlen und Themen des Landeselternausschusses 2020

Am 10.01.2020 hat der Landeselternausschuss turnusgemäß seine Wahlen durchgeführt. Der Vorstand des Vorjahres 2019 wurde komplett wiedergewählt. Somit bleiben Norman Heise aus Marzahn-Hellersdorf der Vorsitzende und Cornelia Partmann aus Friedrichshain-Kreuzberg, Daniela von Hoerschelmann aus Neukölln und Sven Glock aus Steglitz-Zehlendorf die Stellvertreter*innen im Vorstand des Landeselternausschusses.

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PM: Dringend Schulplätze gesucht, aber wie und wie viele und wo?

Der Landeselternausschuss hat heute die neuen Prognosezahlen und Modellrechnungen zum Schulplatzbedarf bis zum Schuljahr 2021/2022 zur Kenntnis genommen. Wir haben ebenfalls den Fehler, der zu der sehr hohen Zahl geführt hat und das Bedauern über die Veröffentlichung verbunden mit einer Entschuldigung der Senatorin darüber vernommen.

Was wir jetzt brauchen, ist eine klare Prioritätensetzung auf die Schaffung von Schulplätzen, ein schnelleres, verständlicheres und transparenteres Berichtswesen, wo und wann Schulplätze benötigt werden und zu welchen Zeitpunkten, in welcher Anzahl und an welchen Orten diese Plätze geschaffen werden. Dazu bedarf es noch besserer Abstimmung zwischen allen Beteiligten auf allen Ebenen.

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