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Mehrere Gymnasien haben ein Zusatzjahr für ihre Schnellläufer-Klassen beantragt. Durch die Verkürzung der regulären Schulzeit auf 12 Jahre wären die hochbegabten Abiturienten einfach zu jung.
Weiterlesen: http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/schnelllaeufer-schulen-treten-auf-die-bremse/
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Schulpolitiker bereiten Ende des Projekts vor
von Martin Klesmann
Das Expressabitur nach elf Jahren soll es künftig nicht mehr geben. Für die Schnellläuferklassen, die im Jahr 2005 an 13 Berliner Gymnasien eingeführt worden sind, werden immer weniger Schülerinnen und Schüler angemeldet. Immer mehr Eltern bezweifeln, ob es wirklich sinnvoll ist, 16- oder gar erst 15-Jährige mit dem Hochschulzeugnis in der Hand an die Universitäten zu schicken. Schulleiter und Elternvertreter drängen nun darauf, dass Hochbegabte wie andere Berliner Schüler auch künftig erst nach zwölf Jahren das Abitur ablegen.
Weiterlesen: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/294632/294633.php
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Der Linkspartei und Teilen der SPD sind sie schon lange ein Dorn im Auge – jetzt startet ein neuer Versuch, sie infrage zu stellen: Die Rede ist von den grundständigen Klassen für hochbegabte Kinder an 13 Berliner Gymnasien.
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/neuer-streit-um-hochbegabte/1813306.html
ÜbersichtSchnellläuferklassen
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http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/schnelllaeuferklassen/1813750.html
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Prüfender Blick. Wie hier, im Unterricht am Humboldt-Gymnasium, steht das Expressabitur gerade zur Debatte. - Foto: Kitty Kleist-HeinrichBerlins Expressabitur hat nach Informationen des Tagesspiegel keine Zukunft mehr. Drei der nachgefragtesten Schulen für die Hochbegabtenförderung haben jetzt beantragt, das Konzept der so genannten Schnellläuferklassen abzuschaffen.
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Pressemitteilung
vom Thema Redaktion
27.04.2010 Bildung Jens Stiller
Zwei Länder - eine Abiturprüfung
Berlins Bildungssenator Zöllner und Brandenburgs Bildungsminister Rupprecht begrüßen bundesweit erstes länderübergreifendes Abitur in vier Fächern
Berlins Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht begrüßen das bundesweit erste länderübergreifende Abitur. Rund 13.500 Schülerinnen und Schüler aus Berlin und etwa 10.700 aus Brandenburg werden in den kommenden zwei Wochen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch erstmals gemeinsame zentrale Prüfungen absolvieren. "Bundesweit wird verstärkt über eine weitere Angleichung der Anforderung an Abiturienten diskutiert - mit dem ersten länderübergreifenden Zentralabitur in vier Fächern befinden sich Berlin und Brandenburg in einer Vorreiterrolle", so Zöllner und Rupprecht. "Mit diesem Projekt stellen beide Länder einmal mehr ihr Engagement für eine gemeinsame Bildungsregion unter Beweis." Beide - Senator und Minister - wünschen den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten alles Gute für die am Mittwoch beginnenden Prüfungen im Fach Deutsch. "Wir drücken allen Schülerinnen und Schülern die Daumen und hoffen, dass alle ihr Potenzial voll ausschöpfen können."
Die Steuerung des Zentralabiturs erfolgt durch eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport sowie des Landesinstituts für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM). Die Prüfungsaufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch wurden durch gemeinsame Entwicklergruppen erarbeitet.
Der letzte Unterrichtstag für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 in Berlin war am Freitag, den 23. April und für Schülerinnen und Schüler in Brandenburg am heutigen Dienstag, den 27. April. Sie müssen in drei Fächern schriftliche und in einem Fach mündliche Prüfungen ablegen. In Berlin kommt noch eine 5. Prüfungskomponente hinzu. Im Leistungskurs stehen vier Zeitstunden zur Verfügung, im Grundkurs drei, dazu kommen bis zu 30 Minuten Lektüre- und Auswahlzeit. Am Freitag, dem 30. April 2010, folgen die Abiturprüfungen in den gemeinsamen Prüfungsfächern Englisch, am Mittwoch, dem 05. Mai, Mathematik sowie am Freitag, dem 07. Mai, Französisch.
Das Zentralabitur in zehn Fächern wurde im Land Brandenburg im Schuljahr 2004/2005 eingeführt. Hier werden in sechs weiteren Fächern landesweite Zentral-Prüfungen abgelegt:
Montag, den 03. Mai die Fächer Geografie, Geschichte und Politische Bildung
sowie
Montag, den 10. Mai die Fächer Biologie, Chemie und Physik.
In Berlin wurde das Zentralabitur für die Fächer Deutsch, Mathematik und alle insgesamt 13 Fremdsprachen im Schuljahr 2006/2007 eingeführt.
Die mündlichen Prüfungen finden im Land Brandenburg ab dem 17. Mai und in Berlin ab dem 26. Mai statt. Sie bestehen aus einem Kurzvortrag zu einer von der Fachkommission festgelegten Thematik und einem anschließenden Prüfungsgespräch. Zwischen dem 28. Mai und dem 11. Juni liegen die Nachschreibtermine für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen an den offiziellen Terminen verhindert waren. Bis zum 30. Juni 2010 erhalten die Schülerinnen und Schüler ihr Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife.
Berliner Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können ihre Einschätzung zu den Prüfungsaufgaben in den vier gemeinsamen Fächern im Internet unter
www.isq-bb.de/abitur
eingeben. Das Login und das Passwort erhalten sie von ihrer Schule. Auch Brandenburg führt eine Lehrer- und Schülerbefragung durch.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/abitur_brandenburg.html#c590
www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/schulabschluesse
http://www.berlin.de/sen/bwf/presse/pressemitteilungen/anwendung/pressemitteilung.aspx?presseid=2730